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Der Leinenkampf: Warum dein Hund an der Leine zieht und wie du es stoppst!

Bist du frustriert, weil dir nach jedem Spaziergang förmlich die Schulter schmerzt? Hast du das Gefühl, nicht du gehst mit deinem Hund spazieren, sondern dein Hund geht mit dir Gassi? Keine Sorge, du bist mit diesem Problem absolut nicht alleine! Das Thema Leinenführigkeit gehört zu den größten und häufigsten Herausforderungen im Hundealltag. Zunächst einmal das Wichtigste: Bleib ruhig! Dein Vierbeiner zieht nicht an der Leine, um dich bewusst zu ärgern oder dich zu tyrannisieren. Es gibt zahlreiche tiefgründige Ursachen für dieses anstrengende Verhalten – von schlichter Aufregung über natürlichen Entdeckerdrang bis hin zu unklaren Rollenverteilungen. In diesem umfassenden Ratgeber tauchen wir tief in die Psyche deines Vierbeiners ein. Wir erklären dir, warum ein Hund an der Leine zieht und zeigen dir 7 hochwirksame, praxiserprobte Tipps, wie du diesen täglichen "Leinenkampf" beenden und endlich entspannte Spaziergänge genießen kannst. Inhaltsverzeichnis Das Verhalten verstehen: Warum zieht mein Hund an der Leine? Ursache 1: Mangelndes Leinenführigkeits-Training Ursache 2: Übermäßige Aufregung und Energie Ursache 3: Dominanzverhalten und Unsicherheit Was tun? 7 Tipps, damit dein Hund nicht mehr an der Leine zieht 1. Die richtige Ausrüstung wählen (Geschirr vs. Halsband) 2. Die "Be a Tree"-Methode (Sei ein Baum) 3. Positives Belohnungssystem einführen 4. Richtungswechsel: Mach dich spannend! 5. Auf die eigene Körperhaltung achten 6. Für ausreichende Auslastung sorgen 7. Geduld, Ausdauer und klare Signale Unser HelloBello Fazit: Entspannte Spaziergänge sind kein Hexenwerk Das Verhalten verstehen: Warum zieht mein Hund an der Leine? Um ein Problem zu lösen, müssen wir es erst einmal verstehen. Für uns Menschen ist das Gehen an der Leine etwas völlig Alltägliches. Für einen Hund hingegen ist die Leine eine absolut unnatürliche Begrenzung seiner Freiheit. Hunde haben ein viel höheres Grundtempo als wir Menschen. Wenn sie ohne Leine laufen, traben sie selten stur geradeaus. Sie rennen vor, schnüffeln links, markieren rechts und erkunden die Welt. Wenn dein Hund an der Leine zieht, ist das oft schlichtweg eine Form der Kommunikation. Er teilt dir auf diese Weise seine dringendsten Bedürfnisse mit. Vielleicht hat er einen anderen Vierbeiner gesehen, den er stürmisch begrüßen möchte, oder er hat eine verlockende Fährte im Gras aufgenommen. Der Dialog mit deinem Hund geht weit über einfache Kommandos wie "Sitz" und "Platz" hinaus. Er beinhaltet das Verstehen seiner Körpersprache und den Blickkontakt. Indem du diese Signale aufmerksam wahrnimmst, vertiefst du die Bindung. Doch warum genau entsteht dieser ständige Zug auf dem Halsband? Ursache 1: Mangelndes Leinenführigkeits-Training So banal es klingen mag: Unzureichendes Training ist die häufigste Ursache. Ein Welpe wird nicht mit dem Wissen geboren, wie man an lockerer Leine geht. Hunde lernen durch Erfolg. Wenn dein Hund merkt: "Aha, wenn ich mich voll ins Geschirr werfe, komme ich schneller zu dem spannenden Baum!", dann wird er dieses Verhalten immer wieder zeigen. Ohne regelmäßiges und absolut konsequentes Training empfindet der Hund das Ziehen und Keuchen an der Leine schlichtweg als den normalen Zustand. Ursache 2: Übermäßige Aufregung und Energie Sicher ist dir schon einmal aufgefallen, dass die Leinenführigkeit im vertrauten Wohngebiet einigermaßen klappt, aber im Wald oder an neuen Orten völlig eskaliert. Neue Gerüche, Wildspuren, andere Tiere und spannende Umgebungen führen zu einem massiven Adrenalinschub. Diese übermäßige Aufregung entlädt sich in einem unkontrollierten Vorwärtsdrang. Dein Hund zieht an der Leine, weil er förmlich platzt vor Energie und Neugierde. Ein derart gestresster Hund neigt übrigens auch dazu, nach dem Spaziergang exzessiv viel Wasser zu trinken, da er stark hechelt. Ließ auch: Mein Hund trinkt viel - daran kann es liegen. Ursache 3: Dominanzverhalten und Unsicherheit Auch wenn das Konzept der "Dominanz" in der modernen Hundeerziehung oft differenzierter betrachtet wird, spielt die Rollenverteilung eine große Rolle. Ein Hund, der sich in der Verantwortung sieht, sein "Rudel" (also dich) zu führen und zu beschützen, neigt dazu, an vorderster Front laufen zu wollen. Er checkt die Lage ab. Oft äußert sich das durch starkes Ziehen. In der Natur folgen Hunde einem souveränen Führer. Wenn sie das Gefühl haben, dass du diese souveräne Rolle nicht ausfüllst (weil du z. B. unsicher bist), übernehmen sie den Job selbst. Häufig entspringt dieses Vorpreschen also tiefer Unsicherheit. Was tun? 7 Tipps, damit dein Hund nicht mehr an der Leine zieht Das Training erfordert Zeit, aber es lohnt sich! Um das Ziehen an der Leine effektiv und dauerhaft zu minimieren, solltest du folgende Maßnahmen und Trainingstechniken in deinen Alltag integrieren: 1. Die richtige Ausrüstung wählen (Geschirr vs. Halsband) Investiere in ein gut sitzendes, bequemes Y-Brustgeschirr. Wenn dein Hund an der Leine zieht und dabei ein Halsband trägt, drückt dieses extrem stark auf den empfindlichen Kehlkopf, die Luftröhre und die Schilddrüse. Das führt zu Röcheln, Husten und im schlimmsten Fall zu chronischen gesundheitlichen Schäden. Ein Geschirr verteilt den Druck optimal auf den Brustkorb. Erst wenn die Leinenführigkeit perfekt sitzt, sollte auf ein Halsband gewechselt werden. 2. Die "Be a Tree"-Methode (Sei ein Baum) Konsequenz ist der Schlüssel zum Erfolg! Hunde tun das, was sich lohnt. Wenn Ziehen bedeutet, dass man vorwärts kommt, wird gezogen. Die goldene Regel lautet ab sofort: Eine straffe Leine bedeutet Stillstand. Sobald sich die Leine spannt, bleibst du stehen wie ein angewurzelter Baum. Erst wenn der Hund den Druck herausnimmt (z. B. indem er einen Schritt zurückgeht oder sich zu dir umdreht und die Leine durchhängt), geht es sofort weiter. Das erfordert am Anfang enorme Geduld, aber dein Hund wird schnell begreifen: Nur an lockerer Leine komme ich an mein Ziel. 3. Positives Belohnungssystem einführen Arbeite niemals mit Strafen, Leinenrucken oder Schmerzen! Führe stattdessen ein starkes Belohnungssystem ein. Nutze kleine, weiche Leckerlis (oder die reguläre Tagesration unseres Frischfutters), um deinen Hund genau in dem Moment zu belohnen, in dem er auf Kniehöhe brav neben dir läuft. So lernt er, dass die Position direkt neben dir nicht nur bequem, sondern auch super lecker ist. Bello's Tipp: Volle Konzentration dank gesundem Bauch! Ein Hund mit Bauchschmerzen oder Unwohlsein lässt sich draußen extrem schwer trainieren. Unterstütze die Verdauung deines Lieblings mit unserem frisch gekochtem Futter oder den HelloBello Magen-Darm-Drops. So ist dein Hund fit, aufnahmebereit und konzentriert beim Training! 4. Richtungswechsel: Mach dich spannend! Viele Hunde blenden ihren Besitzer beim Spaziergang völlig aus. Ändere das, indem du unberechenbar wirst! Wenn dein Hund an der Leine zieht, wechsle kommentarlos und abrupt die Richtung (z. B. um 180 Grad). Dein Hund muss nun aufpassen, wohin du gehst, um nicht ständig hinterherlaufen zu müssen. So verlagerst du seinen Fokus von der Umgebung zurück auf dich. Du bist derjenige, der den Weg und das Tempo bestimmt. 5. Auf die eigene Körperhaltung achten Beobachte dich selbst beim Spaziergang. Oft lehnen wir uns unterbewusst schon nach hinten und spannen unsere Arme an, noch bevor der Hund überhaupt zieht. Stehe aufrecht, atme tief in den Bauch und halte den Leinenarm locker am Körper. Deine innere Anspannung überträgt sich über die Leine wie durch eine Telefonleitung direkt auf deinen Hund. Bleibst du entspannt, entspannt sich oft auch das Tier. 6. Für ausreichende Auslastung sorgen Ein Hund voller überschüssiger Energie wird sich beim besten Willen nicht auf das Leinentraining konzentrieren können. Besonders bei Wohnungshunden oder sehr aktiven Rassen ist es wichtig, sie vor dem eigentlichen Konzentrationstraining geistig und körperlich leicht auszulasten. Lass ihn auf einer gesicherten Wiese erst einmal flitzen oder mache ein paar kleine Nasenspiele (z. B. Leckerlis im Gras suchen), bevor das strikte Training an der kurzen Leine beginnt. 7. Geduld, Ausdauer und klare Signale Training braucht Zeit. Rom wurde nicht an einem Tag erbaut, und eine perfekte Leinenführigkeit entsteht nicht in einer Woche. Sei nachsichtig mit deinem Hund und mit dir selbst. Mache die Trainingseinheiten lieber kurz (10 bis 15 Minuten) und intensiv, als den Hund eine ganze Stunde lang zu frustrieren. Positive Veränderungen brauchen Zeit, also bleibe geduldig dran und feiere auch kleine Fortschritte! Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! Unser HelloBello Fazit: Entspannte Spaziergänge sind kein Hexenwerk Ein entspannter Spaziergang und ein glücklicher Hund schließen sich keineswegs aus! Wenn du dich bei der Erziehung deines Vierbeiners bewusst für konsequentes, liebevolles Training entscheidest und aufhörst, am anderen Ende der Leine gegenzuziehen, verwandelst du eure täglichen Gassirunden in echte Qualitätszeit – ganz ohne Stress und Schulterschmerzen. Versuche, deinen Hund besser zu verstehen. Oft ist es pure Neugierde und keine böse Absicht, die ihn nach vorne treibt. Informiere dich, probiere unsere Tipps wie die Richtungswechsel aus und vor allem: Bleib immer fair und ruhig. Mit der richtigen Ausrüstung, ein paar schmackhaften Belohnungen und etwas Ausdauer werdet ihr bald zu einem perfekten, eingespielten Team! Anita Lorber

Anita Lorber
Grüne Oase für Hund und Mensch: 4 sichere Zimmerpflanzen für Hunde

Ein schönes Zuhause lebt nicht nur von gemütlichen Möbeln, sondern vor allem von Pflanzen! Sie verbessern das Raumklima, bringen Farbe in den Alltag und verwandeln unsere vier Wände in eine echte grüne Oase. Doch wenn man sein Leben mit einem Vierbeiner teilt, wird der Kauf von neuen Pflanzen schnell zur echten Herausforderung. Unsere Hunde sind von Natur aus wahnsinnig neugierig. In ihrem Entdeckungsdrang knabbern sie gerne mal an herabhängenden Blättern, buddeln mit Begeisterung in der feuchten Blumenerde oder trinken heimlich das abgestandene Wasser aus den Pflanzenuntersetzern. Doch hier ist absolute Vorsicht geboten! Was für uns eine harmlose Dekoration ist, kann für den Hund im schlimmsten Fall eine lebensbedrohliche Vergiftung bedeuten. In diesem umfangreichen Blogbeitrag stellen wir dir die besten Zimmerpflanzen für Hunde vor, die dein Zuhause beleben und gleichzeitig für 100 % Sicherheit sorgen. Außerdem klären wir auf, welche beliebten Pflanzen absolute No-Gos sind und was du im Ernstfall tun musst. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! Warum ist die Auswahl der richtigen Zimmerpflanzen so wichtig? Hunde erkunden ihre Umwelt in erster Linie mit der Nase und dem Maul. Gerade Welpen oder junge Hunde, die sich noch in der oralen Phase befinden, kauen oft aus purer Neugierde oder Langeweile auf allem herum, was ihnen vor die Schnauze kommt. Aber auch erwachsene Hunde knabbern instinktiv an Grünzeug – oft auch dann, wenn sie leichte Bauchschmerzen haben und eigentlich nach beruhigendem Gras suchen. Das Problem: Viele der beliebtesten Zimmerpflanzen in unseren Wohnzimmern stammen aus den Tropen und bilden starke Toxine (Gifte), um sich in der Natur vor Fressfeinden zu schützen. Ein kleiner Bissen von der falschen Pflanze kann schwere Organschäden oder gefährliche Magen-Darm-Probleme beim Hund auslösen. Die Sicherheit der Botanik in deinen eigenen vier Wänden sollte daher ein zentrales Thema bei der Einrichtung sein. Lass uns direkt mit den guten Nachrichten starten: Es gibt wunderschöne, hundesichere Alternativen! Unsere Favoriten: 4 absolut sichere Zimmerpflanzen für Hunde Du möchtest deinen "Urban Jungle" ausbauen, ohne ständig in Sorge um deinen besten Freund zu sein? Dann sind diese vier unbedenklichen und gleichzeitig sehr dekorativen hundesicheren Zimmerpflanzen genau die richtige Wahl für dich. 1. Grünlilie (Chlorophytum comosum) Die Grünlilie, mit ihren markanten, grün-weiß gestreiften Blättern, gehört zu den absoluten Klassikern unter den Zimmerpflanzen. Der große Vorteil: Sie ist extrem robust, verzeiht auch mal eine vergessene Gießkanne und ist für unsere Vierbeiner vollkommen ungiftig.Selbst wenn dein Hund ein paar der grasartigen Blätter abknabbert, droht keine Gefahr. Ein weiterer toller Nebeneffekt: Die Grünlilie ist dafür bekannt, die Luft extrem effizient von Schadstoffen zu filtern und trägt somit aktiv dazu bei, das Raumklima für dich und deinen Hund zu verbessern. 2. Geldbaum (Crassula ovata) Der Geldbaum, oft auch Pfennigbaum genannt, ist eine wunderschöne, sukkulente und pflegeleichte Pflanze. Seine dicken, fleischigen und münzförmigen Blätter verleihen deinem Raum eine besondere Note. Mit einer Höhe von 50 bis 100 cm bringt er ein echtes Stück Natur in dein Zuhause und lässt sich sogar wie ein kleiner Bonsai ziehen.Stelle ihn am besten in der Nähe eines hellen, sonnigen Fensters auf und sorge für eine ausgewogene Bewässerung. Wichtig: Vermeide unbedingt Staunässe! Hunde interessieren sich nämlich gelegentlich für das muffig riechende Überschusswasser im Untersetzer, welches Bakterien enthalten kann. Ein gepflegter Geldbaum bereichert deine Einrichtung und gilt bei uns als sichere Wahl für den Hund. 3. Bogenhanf (Sansevieria trifasciata) Der Bogenhanf ist momentan eine der absoluten Trendpflanzen und eine hervorragende Zimmerpflanze für Hunde. Er ist nahezu unverwüstlich, extrem pflegeleicht, braucht nur sehr mäßig Wasser und wächst elegant in die Höhe. Mit seinen festen, graugrünen Blättern, die mit auffälligen gelben Streifen und Flecken verziert sind, verleiht er jedem Raum eine moderne, architektonische Note.Ein großer Vorteil für Hundehalter: Die dicken, schwertartigen Blätter sind für Hunde extrem zäh und daher ohnehin wenig einladend zum Kauen. Er eignet sich hervorragend, um das Schlaf- oder Wohnzimmer zu verschönern und dabei auf Nummer sicher zu gehen. 4. Bergpalme (Chamaedorea elegans) Die Bergpalme sorgt im Handumdrehen für ein herrliches, tropisches Flair in der Wohnung und erweist sich nicht nur als sehr robust, sondern ist auch für Hundebesitzer bestens geeignet. Die Pflege ist denkbar einfach: Die hundefreundliche Pflanze gedeiht am besten an einem hellen Standort, jedoch ohne pralle, direkte Sonneneinstrahlung.Ihre weichen, gefiederten Wedel wecken bei manchen Hunden den Spieltrieb. Doch selbst wenn ein Wedel im Eifer des Gefechts mal zerkaut wird, musst du dir keine Sorgen machen – die Pflanze ist ungiftig. Finger weg: 4 hochgiftige Zimmerpflanzen für Hunde Leider sind sehr viele der klassischen und beliebten Zimmerpflanzen für Hunde extrem giftig. Solltest du folgende Gewächse in deiner Wohnung haben, musst du sie sofort so platzieren, dass dein Hund sie niemals erreichen kann (z. B. auf sehr hohen Regalen, Hängesideboards oder sicher hängenden Makramee-Ampeln). Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! 1. Aloe Vera (Aloe vera) Aloe Vera ist als geniales Hautpflegemittel bei uns Menschen extrem beliebt und hat sich einen festen Platz in unseren Küchen und Badezimmern erobert. Bei unseren vierbeinigen Freunden ist jedoch höchste Vorsicht geboten! Der Verzehr der Pflanze (besonders der äußeren Blattschichten) führt bei Hunden zu schweren Magen-Darm-Problemen, heftigem Erbrechen und blutigem Durchfall, was das Tier stark schwächt. 2. Einblatt (Spathiphyllum) Das Einblatt ist eine äußerst attraktive, schattenliebende Pflanze mit großen, eleganten weißen Blüten. Für Haushalte mit Tieren ist sie jedoch ein absolutes No-Go. Die in der Pflanze stark konzentrierte Oxalsäure kann bei Hunden zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen. Dieser Giftstoff schädigt den Magen-Darm-Trakt, die Nieren und andere Organe massiv. Bei Kontakt mit der Haut oder den Schleimhäuten im Maul löst sie sofort extreme Schmerzen, Schwellungen und Hautreizungen aus. 3. Efeu (Hedera helix) Efeu ist eine weit verbreitete, schnell wachsende Kletterpflanze, die oft dekorativ von Regalen rankt. Für Hunde ist es wichtig zu wissen, dass Efeu stark giftige Inhaltsstoffe (Saponine) enthält, die eine immense Gefahr darstellen. Die Blätter, aber besonders auch die Beeren, lösen starken Speichelfluss, starkes Erbrechen und Durchfall aus. In schweren Fällen führt eine Efeu-Vergiftung zu lebensgefährlichen Krämpfen. 4. Fensterblatt (Monstera deliciosa) Die Monstera ist wegen ihres einzigartigen Aussehens und der riesigen Blätter der unangefochtene Star auf Instagram und in modernen Wohnungen. Trotz ihrer Beliebtheit ist es überlebenswichtig zu wissen: Diese Pflanze ist hochgiftig! Nicht nur die faszinierenden Blätter, sondern auch die Wurzeln, Triebe und dicken Luftwurzeln der Monstera enthalten unlösliche Kalziumoxalat-Kristalle. Diese Kristalle bohren sich wie winzige Nadeln in die Schleimhäute des Hundes und lösen qualvolle Schwellungen, Atemnot und starke Vergiftungen aus. Erste Hilfe: Symptome einer Vergiftung beim Hund Egal wie gut man aufpasst, Unfälle können passieren. Wenn ein Blatt auf den Boden fällt und der Hund schneller ist, zählt jede Minute. Wenn du den Verdacht hast, dass dein Hund an einer giftigen Zimmerpflanze geknabbert oder sie gefressen hat, solltest du auf folgende Symptome achten: Erhöhter Speichelfluss: Der Hund sabbert extrem stark, oft schaumig, was auf eine Verätzung der Schleimhäute im Maul hindeutet. Erbrechen und Durchfall: Der Körper versucht, das Gift verzweifelt wieder loszuwerden. Lethargie & Appetitlosigkeit: Dein Hund verliert plötzlich jegliche Energie, zieht sich zurück und verweigert selbst sein Lieblingsleckerli. Zittern und Krämpfe: Muskelzuckungen weisen auf neurologische Probleme durch aufgenommene Neurotoxine hin. Atemnot: Wenn der Rachen anschwillt (wie z. B. bei der Monstera), kommt es zu akuter Atemnot! Verwirrung oder Aggressivität: Plötzliche, unerklärliche Verhaltensänderungen. Was tun im Notfall? Bewahre Ruhe, nimm dem Hund sofort eventuelle Pflanzenreste aus dem Maul und fahre umgehend in die nächste Tierklinik! Versuche niemals, deinen Hund selbst zum Erbrechen zu bringen. Nimm, wenn möglich, ein Blatt der abgefressenen Pflanze mit in die Klinik, damit der Tierarzt das Gegengift exakt bestimmen kann. Fazit: Entspannt durch den Hunde-Alltag Ein Leben mit Hund und eine wunderschöne grüne Wohnung schließen sich keineswegs aus! Wenn du dich bei der Gestaltung deines Zuhauses bewusst für hundesichere Zimmerpflanzen wie die Bergpalme oder die robuste Grünlilie entscheidest, verwandelst du deine vier Wände in eine echte Oase der Entspannung – ganz ohne ständige Sorgen. Informiere dich vor jedem neuen Pflanzenkauf genau und platziere potenziell bedenkliche Pflanzen immer so, dass dein Hund sie selbst mit dem kreativsten Sprung nicht erreichen kann. Anita Lorber Bereit, deinem Hund ein gesünderes und längeres Leben zu schenken? Jetzt frisch gekochtes Hundefutter bestellen und 30% sparen! Jetzt bestellen

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Der Leinenkampf: Warum dein Hund an der Leine zieht und wie du es stoppst!

Bist du frustriert, weil dir nach jedem Spaziergang förmlich die Schulter schmerzt? Hast du das Gefühl, nicht du gehst mit deinem Hund spazieren, sondern dein Hund geht mit dir Gassi? Keine Sorge, du bist mit diesem Problem absolut nicht alleine! Das Thema Leinenführigkeit gehört zu den größten und häufigsten Herausforderungen im Hundealltag. Zunächst einmal das Wichtigste: Bleib ruhig! Dein Vierbeiner zieht nicht an der Leine, um dich bewusst zu ärgern oder dich zu tyrannisieren. Es gibt zahlreiche tiefgründige Ursachen für dieses anstrengende Verhalten – von schlichter Aufregung über natürlichen Entdeckerdrang bis hin zu unklaren Rollenverteilungen. In diesem umfassenden Ratgeber tauchen wir tief in die Psyche deines Vierbeiners ein. Wir erklären dir, warum ein Hund an der Leine zieht und zeigen dir 7 hochwirksame, praxiserprobte Tipps, wie du diesen täglichen "Leinenkampf" beenden und endlich entspannte Spaziergänge genießen kannst. Inhaltsverzeichnis Das Verhalten verstehen: Warum zieht mein Hund an der Leine? Ursache 1: Mangelndes Leinenführigkeits-Training Ursache 2: Übermäßige Aufregung und Energie Ursache 3: Dominanzverhalten und Unsicherheit Was tun? 7 Tipps, damit dein Hund nicht mehr an der Leine zieht 1. Die richtige Ausrüstung wählen (Geschirr vs. Halsband) 2. Die "Be a Tree"-Methode (Sei ein Baum) 3. Positives Belohnungssystem einführen 4. Richtungswechsel: Mach dich spannend! 5. Auf die eigene Körperhaltung achten 6. Für ausreichende Auslastung sorgen 7. Geduld, Ausdauer und klare Signale Unser HelloBello Fazit: Entspannte Spaziergänge sind kein Hexenwerk Das Verhalten verstehen: Warum zieht mein Hund an der Leine? Um ein Problem zu lösen, müssen wir es erst einmal verstehen. Für uns Menschen ist das Gehen an der Leine etwas völlig Alltägliches. Für einen Hund hingegen ist die Leine eine absolut unnatürliche Begrenzung seiner Freiheit. Hunde haben ein viel höheres Grundtempo als wir Menschen. Wenn sie ohne Leine laufen, traben sie selten stur geradeaus. Sie rennen vor, schnüffeln links, markieren rechts und erkunden die Welt. Wenn dein Hund an der Leine zieht, ist das oft schlichtweg eine Form der Kommunikation. Er teilt dir auf diese Weise seine dringendsten Bedürfnisse mit. Vielleicht hat er einen anderen Vierbeiner gesehen, den er stürmisch begrüßen möchte, oder er hat eine verlockende Fährte im Gras aufgenommen. Der Dialog mit deinem Hund geht weit über einfache Kommandos wie "Sitz" und "Platz" hinaus. Er beinhaltet das Verstehen seiner Körpersprache und den Blickkontakt. Indem du diese Signale aufmerksam wahrnimmst, vertiefst du die Bindung. Doch warum genau entsteht dieser ständige Zug auf dem Halsband? Ursache 1: Mangelndes Leinenführigkeits-Training So banal es klingen mag: Unzureichendes Training ist die häufigste Ursache. Ein Welpe wird nicht mit dem Wissen geboren, wie man an lockerer Leine geht. Hunde lernen durch Erfolg. Wenn dein Hund merkt: "Aha, wenn ich mich voll ins Geschirr werfe, komme ich schneller zu dem spannenden Baum!", dann wird er dieses Verhalten immer wieder zeigen. Ohne regelmäßiges und absolut konsequentes Training empfindet der Hund das Ziehen und Keuchen an der Leine schlichtweg als den normalen Zustand. Ursache 2: Übermäßige Aufregung und Energie Sicher ist dir schon einmal aufgefallen, dass die Leinenführigkeit im vertrauten Wohngebiet einigermaßen klappt, aber im Wald oder an neuen Orten völlig eskaliert. Neue Gerüche, Wildspuren, andere Tiere und spannende Umgebungen führen zu einem massiven Adrenalinschub. Diese übermäßige Aufregung entlädt sich in einem unkontrollierten Vorwärtsdrang. Dein Hund zieht an der Leine, weil er förmlich platzt vor Energie und Neugierde. Ein derart gestresster Hund neigt übrigens auch dazu, nach dem Spaziergang exzessiv viel Wasser zu trinken, da er stark hechelt. Ließ auch: Mein Hund trinkt viel - daran kann es liegen. Ursache 3: Dominanzverhalten und Unsicherheit Auch wenn das Konzept der "Dominanz" in der modernen Hundeerziehung oft differenzierter betrachtet wird, spielt die Rollenverteilung eine große Rolle. Ein Hund, der sich in der Verantwortung sieht, sein "Rudel" (also dich) zu führen und zu beschützen, neigt dazu, an vorderster Front laufen zu wollen. Er checkt die Lage ab. Oft äußert sich das durch starkes Ziehen. In der Natur folgen Hunde einem souveränen Führer. Wenn sie das Gefühl haben, dass du diese souveräne Rolle nicht ausfüllst (weil du z. B. unsicher bist), übernehmen sie den Job selbst. Häufig entspringt dieses Vorpreschen also tiefer Unsicherheit. Was tun? 7 Tipps, damit dein Hund nicht mehr an der Leine zieht Das Training erfordert Zeit, aber es lohnt sich! Um das Ziehen an der Leine effektiv und dauerhaft zu minimieren, solltest du folgende Maßnahmen und Trainingstechniken in deinen Alltag integrieren: 1. Die richtige Ausrüstung wählen (Geschirr vs. Halsband) Investiere in ein gut sitzendes, bequemes Y-Brustgeschirr. Wenn dein Hund an der Leine zieht und dabei ein Halsband trägt, drückt dieses extrem stark auf den empfindlichen Kehlkopf, die Luftröhre und die Schilddrüse. Das führt zu Röcheln, Husten und im schlimmsten Fall zu chronischen gesundheitlichen Schäden. Ein Geschirr verteilt den Druck optimal auf den Brustkorb. Erst wenn die Leinenführigkeit perfekt sitzt, sollte auf ein Halsband gewechselt werden. 2. Die "Be a Tree"-Methode (Sei ein Baum) Konsequenz ist der Schlüssel zum Erfolg! Hunde tun das, was sich lohnt. Wenn Ziehen bedeutet, dass man vorwärts kommt, wird gezogen. Die goldene Regel lautet ab sofort: Eine straffe Leine bedeutet Stillstand. Sobald sich die Leine spannt, bleibst du stehen wie ein angewurzelter Baum. Erst wenn der Hund den Druck herausnimmt (z. B. indem er einen Schritt zurückgeht oder sich zu dir umdreht und die Leine durchhängt), geht es sofort weiter. Das erfordert am Anfang enorme Geduld, aber dein Hund wird schnell begreifen: Nur an lockerer Leine komme ich an mein Ziel. 3. Positives Belohnungssystem einführen Arbeite niemals mit Strafen, Leinenrucken oder Schmerzen! Führe stattdessen ein starkes Belohnungssystem ein. Nutze kleine, weiche Leckerlis (oder die reguläre Tagesration unseres Frischfutters), um deinen Hund genau in dem Moment zu belohnen, in dem er auf Kniehöhe brav neben dir läuft. So lernt er, dass die Position direkt neben dir nicht nur bequem, sondern auch super lecker ist. Bello's Tipp: Volle Konzentration dank gesundem Bauch! Ein Hund mit Bauchschmerzen oder Unwohlsein lässt sich draußen extrem schwer trainieren. Unterstütze die Verdauung deines Lieblings mit unserem frisch gekochtem Futter oder den HelloBello Magen-Darm-Drops. So ist dein Hund fit, aufnahmebereit und konzentriert beim Training! 4. Richtungswechsel: Mach dich spannend! Viele Hunde blenden ihren Besitzer beim Spaziergang völlig aus. Ändere das, indem du unberechenbar wirst! Wenn dein Hund an der Leine zieht, wechsle kommentarlos und abrupt die Richtung (z. B. um 180 Grad). Dein Hund muss nun aufpassen, wohin du gehst, um nicht ständig hinterherlaufen zu müssen. So verlagerst du seinen Fokus von der Umgebung zurück auf dich. Du bist derjenige, der den Weg und das Tempo bestimmt. 5. Auf die eigene Körperhaltung achten Beobachte dich selbst beim Spaziergang. Oft lehnen wir uns unterbewusst schon nach hinten und spannen unsere Arme an, noch bevor der Hund überhaupt zieht. Stehe aufrecht, atme tief in den Bauch und halte den Leinenarm locker am Körper. Deine innere Anspannung überträgt sich über die Leine wie durch eine Telefonleitung direkt auf deinen Hund. Bleibst du entspannt, entspannt sich oft auch das Tier. 6. Für ausreichende Auslastung sorgen Ein Hund voller überschüssiger Energie wird sich beim besten Willen nicht auf das Leinentraining konzentrieren können. Besonders bei Wohnungshunden oder sehr aktiven Rassen ist es wichtig, sie vor dem eigentlichen Konzentrationstraining geistig und körperlich leicht auszulasten. Lass ihn auf einer gesicherten Wiese erst einmal flitzen oder mache ein paar kleine Nasenspiele (z. B. Leckerlis im Gras suchen), bevor das strikte Training an der kurzen Leine beginnt. 7. Geduld, Ausdauer und klare Signale Training braucht Zeit. Rom wurde nicht an einem Tag erbaut, und eine perfekte Leinenführigkeit entsteht nicht in einer Woche. Sei nachsichtig mit deinem Hund und mit dir selbst. Mache die Trainingseinheiten lieber kurz (10 bis 15 Minuten) und intensiv, als den Hund eine ganze Stunde lang zu frustrieren. Positive Veränderungen brauchen Zeit, also bleibe geduldig dran und feiere auch kleine Fortschritte! Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! Unser HelloBello Fazit: Entspannte Spaziergänge sind kein Hexenwerk Ein entspannter Spaziergang und ein glücklicher Hund schließen sich keineswegs aus! Wenn du dich bei der Erziehung deines Vierbeiners bewusst für konsequentes, liebevolles Training entscheidest und aufhörst, am anderen Ende der Leine gegenzuziehen, verwandelst du eure täglichen Gassirunden in echte Qualitätszeit – ganz ohne Stress und Schulterschmerzen. Versuche, deinen Hund besser zu verstehen. Oft ist es pure Neugierde und keine böse Absicht, die ihn nach vorne treibt. Informiere dich, probiere unsere Tipps wie die Richtungswechsel aus und vor allem: Bleib immer fair und ruhig. Mit der richtigen Ausrüstung, ein paar schmackhaften Belohnungen und etwas Ausdauer werdet ihr bald zu einem perfekten, eingespielten Team! Anita Lorber

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Grüne Oase für Hund und Mensch: 4 sichere Zimmerpflanzen für Hunde

Ein schönes Zuhause lebt nicht nur von gemütlichen Möbeln, sondern vor allem von Pflanzen! Sie verbessern das Raumklima, bringen Farbe in den Alltag und verwandeln unsere vier Wände in eine echte grüne Oase. Doch wenn man sein Leben mit einem Vierbeiner teilt, wird der Kauf von neuen Pflanzen schnell zur echten Herausforderung. Unsere Hunde sind von Natur aus wahnsinnig neugierig. In ihrem Entdeckungsdrang knabbern sie gerne mal an herabhängenden Blättern, buddeln mit Begeisterung in der feuchten Blumenerde oder trinken heimlich das abgestandene Wasser aus den Pflanzenuntersetzern. Doch hier ist absolute Vorsicht geboten! Was für uns eine harmlose Dekoration ist, kann für den Hund im schlimmsten Fall eine lebensbedrohliche Vergiftung bedeuten. In diesem umfangreichen Blogbeitrag stellen wir dir die besten Zimmerpflanzen für Hunde vor, die dein Zuhause beleben und gleichzeitig für 100 % Sicherheit sorgen. Außerdem klären wir auf, welche beliebten Pflanzen absolute No-Gos sind und was du im Ernstfall tun musst. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! Warum ist die Auswahl der richtigen Zimmerpflanzen so wichtig? Hunde erkunden ihre Umwelt in erster Linie mit der Nase und dem Maul. Gerade Welpen oder junge Hunde, die sich noch in der oralen Phase befinden, kauen oft aus purer Neugierde oder Langeweile auf allem herum, was ihnen vor die Schnauze kommt. Aber auch erwachsene Hunde knabbern instinktiv an Grünzeug – oft auch dann, wenn sie leichte Bauchschmerzen haben und eigentlich nach beruhigendem Gras suchen. Das Problem: Viele der beliebtesten Zimmerpflanzen in unseren Wohnzimmern stammen aus den Tropen und bilden starke Toxine (Gifte), um sich in der Natur vor Fressfeinden zu schützen. Ein kleiner Bissen von der falschen Pflanze kann schwere Organschäden oder gefährliche Magen-Darm-Probleme beim Hund auslösen. Die Sicherheit der Botanik in deinen eigenen vier Wänden sollte daher ein zentrales Thema bei der Einrichtung sein. Lass uns direkt mit den guten Nachrichten starten: Es gibt wunderschöne, hundesichere Alternativen! Unsere Favoriten: 4 absolut sichere Zimmerpflanzen für Hunde Du möchtest deinen "Urban Jungle" ausbauen, ohne ständig in Sorge um deinen besten Freund zu sein? Dann sind diese vier unbedenklichen und gleichzeitig sehr dekorativen hundesicheren Zimmerpflanzen genau die richtige Wahl für dich. 1. Grünlilie (Chlorophytum comosum) Die Grünlilie, mit ihren markanten, grün-weiß gestreiften Blättern, gehört zu den absoluten Klassikern unter den Zimmerpflanzen. Der große Vorteil: Sie ist extrem robust, verzeiht auch mal eine vergessene Gießkanne und ist für unsere Vierbeiner vollkommen ungiftig.Selbst wenn dein Hund ein paar der grasartigen Blätter abknabbert, droht keine Gefahr. Ein weiterer toller Nebeneffekt: Die Grünlilie ist dafür bekannt, die Luft extrem effizient von Schadstoffen zu filtern und trägt somit aktiv dazu bei, das Raumklima für dich und deinen Hund zu verbessern. 2. Geldbaum (Crassula ovata) Der Geldbaum, oft auch Pfennigbaum genannt, ist eine wunderschöne, sukkulente und pflegeleichte Pflanze. Seine dicken, fleischigen und münzförmigen Blätter verleihen deinem Raum eine besondere Note. Mit einer Höhe von 50 bis 100 cm bringt er ein echtes Stück Natur in dein Zuhause und lässt sich sogar wie ein kleiner Bonsai ziehen.Stelle ihn am besten in der Nähe eines hellen, sonnigen Fensters auf und sorge für eine ausgewogene Bewässerung. Wichtig: Vermeide unbedingt Staunässe! Hunde interessieren sich nämlich gelegentlich für das muffig riechende Überschusswasser im Untersetzer, welches Bakterien enthalten kann. Ein gepflegter Geldbaum bereichert deine Einrichtung und gilt bei uns als sichere Wahl für den Hund. 3. Bogenhanf (Sansevieria trifasciata) Der Bogenhanf ist momentan eine der absoluten Trendpflanzen und eine hervorragende Zimmerpflanze für Hunde. Er ist nahezu unverwüstlich, extrem pflegeleicht, braucht nur sehr mäßig Wasser und wächst elegant in die Höhe. Mit seinen festen, graugrünen Blättern, die mit auffälligen gelben Streifen und Flecken verziert sind, verleiht er jedem Raum eine moderne, architektonische Note.Ein großer Vorteil für Hundehalter: Die dicken, schwertartigen Blätter sind für Hunde extrem zäh und daher ohnehin wenig einladend zum Kauen. Er eignet sich hervorragend, um das Schlaf- oder Wohnzimmer zu verschönern und dabei auf Nummer sicher zu gehen. 4. Bergpalme (Chamaedorea elegans) Die Bergpalme sorgt im Handumdrehen für ein herrliches, tropisches Flair in der Wohnung und erweist sich nicht nur als sehr robust, sondern ist auch für Hundebesitzer bestens geeignet. Die Pflege ist denkbar einfach: Die hundefreundliche Pflanze gedeiht am besten an einem hellen Standort, jedoch ohne pralle, direkte Sonneneinstrahlung.Ihre weichen, gefiederten Wedel wecken bei manchen Hunden den Spieltrieb. Doch selbst wenn ein Wedel im Eifer des Gefechts mal zerkaut wird, musst du dir keine Sorgen machen – die Pflanze ist ungiftig. Finger weg: 4 hochgiftige Zimmerpflanzen für Hunde Leider sind sehr viele der klassischen und beliebten Zimmerpflanzen für Hunde extrem giftig. Solltest du folgende Gewächse in deiner Wohnung haben, musst du sie sofort so platzieren, dass dein Hund sie niemals erreichen kann (z. B. auf sehr hohen Regalen, Hängesideboards oder sicher hängenden Makramee-Ampeln). Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! 1. Aloe Vera (Aloe vera) Aloe Vera ist als geniales Hautpflegemittel bei uns Menschen extrem beliebt und hat sich einen festen Platz in unseren Küchen und Badezimmern erobert. Bei unseren vierbeinigen Freunden ist jedoch höchste Vorsicht geboten! Der Verzehr der Pflanze (besonders der äußeren Blattschichten) führt bei Hunden zu schweren Magen-Darm-Problemen, heftigem Erbrechen und blutigem Durchfall, was das Tier stark schwächt. 2. Einblatt (Spathiphyllum) Das Einblatt ist eine äußerst attraktive, schattenliebende Pflanze mit großen, eleganten weißen Blüten. Für Haushalte mit Tieren ist sie jedoch ein absolutes No-Go. Die in der Pflanze stark konzentrierte Oxalsäure kann bei Hunden zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen. Dieser Giftstoff schädigt den Magen-Darm-Trakt, die Nieren und andere Organe massiv. Bei Kontakt mit der Haut oder den Schleimhäuten im Maul löst sie sofort extreme Schmerzen, Schwellungen und Hautreizungen aus. 3. Efeu (Hedera helix) Efeu ist eine weit verbreitete, schnell wachsende Kletterpflanze, die oft dekorativ von Regalen rankt. Für Hunde ist es wichtig zu wissen, dass Efeu stark giftige Inhaltsstoffe (Saponine) enthält, die eine immense Gefahr darstellen. Die Blätter, aber besonders auch die Beeren, lösen starken Speichelfluss, starkes Erbrechen und Durchfall aus. In schweren Fällen führt eine Efeu-Vergiftung zu lebensgefährlichen Krämpfen. 4. Fensterblatt (Monstera deliciosa) Die Monstera ist wegen ihres einzigartigen Aussehens und der riesigen Blätter der unangefochtene Star auf Instagram und in modernen Wohnungen. Trotz ihrer Beliebtheit ist es überlebenswichtig zu wissen: Diese Pflanze ist hochgiftig! Nicht nur die faszinierenden Blätter, sondern auch die Wurzeln, Triebe und dicken Luftwurzeln der Monstera enthalten unlösliche Kalziumoxalat-Kristalle. Diese Kristalle bohren sich wie winzige Nadeln in die Schleimhäute des Hundes und lösen qualvolle Schwellungen, Atemnot und starke Vergiftungen aus. Erste Hilfe: Symptome einer Vergiftung beim Hund Egal wie gut man aufpasst, Unfälle können passieren. Wenn ein Blatt auf den Boden fällt und der Hund schneller ist, zählt jede Minute. Wenn du den Verdacht hast, dass dein Hund an einer giftigen Zimmerpflanze geknabbert oder sie gefressen hat, solltest du auf folgende Symptome achten: Erhöhter Speichelfluss: Der Hund sabbert extrem stark, oft schaumig, was auf eine Verätzung der Schleimhäute im Maul hindeutet. Erbrechen und Durchfall: Der Körper versucht, das Gift verzweifelt wieder loszuwerden. Lethargie & Appetitlosigkeit: Dein Hund verliert plötzlich jegliche Energie, zieht sich zurück und verweigert selbst sein Lieblingsleckerli. Zittern und Krämpfe: Muskelzuckungen weisen auf neurologische Probleme durch aufgenommene Neurotoxine hin. Atemnot: Wenn der Rachen anschwillt (wie z. B. bei der Monstera), kommt es zu akuter Atemnot! Verwirrung oder Aggressivität: Plötzliche, unerklärliche Verhaltensänderungen. Was tun im Notfall? Bewahre Ruhe, nimm dem Hund sofort eventuelle Pflanzenreste aus dem Maul und fahre umgehend in die nächste Tierklinik! Versuche niemals, deinen Hund selbst zum Erbrechen zu bringen. Nimm, wenn möglich, ein Blatt der abgefressenen Pflanze mit in die Klinik, damit der Tierarzt das Gegengift exakt bestimmen kann. Fazit: Entspannt durch den Hunde-Alltag Ein Leben mit Hund und eine wunderschöne grüne Wohnung schließen sich keineswegs aus! Wenn du dich bei der Gestaltung deines Zuhauses bewusst für hundesichere Zimmerpflanzen wie die Bergpalme oder die robuste Grünlilie entscheidest, verwandelst du deine vier Wände in eine echte Oase der Entspannung – ganz ohne ständige Sorgen. Informiere dich vor jedem neuen Pflanzenkauf genau und platziere potenziell bedenkliche Pflanzen immer so, dass dein Hund sie selbst mit dem kreativsten Sprung nicht erreichen kann. Anita Lorber Bereit, deinem Hund ein gesünderes und längeres Leben zu schenken? 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