Was essen Hunde? “ – Diese elementare Frage stellen sich nicht nur Menschen, die zum ersten Mal stolze Hundeeltern werden. Auch nach langjähriger Erfahrung mit Vierbeinern kommen oft Zweifel auf. Ist das verfütterte Trockenfutter wirklich das Beste? Braucht mein Hund vielleicht doch mehr frisches Gemüse? Oder ist getreidefreies Futter tatsächlich immer die gesündere Wahl?

Die Ernährung ist der absolute Grundbaustein für ein langes, vitales und glückliches Hundeleben. Wer seinen Hund artgerecht ernährt, stärkt sein Immunsystem, schützt seine Organe und sorgt für ein glänzendes Fell.

Damit du die Anzeichen für eine Unverträglichkeit oder einen Mangel in der Ernährung deines Hundes in Zukunft einfacher erkennst, haben wir diesen umfangreichen Ratgeber verfasst. Hier erfährst du alles über Proteine, Fette, Vitamine und bekommst die besten Tipps zur bewussten und gesunden Fütterung deines besten Freundes.

Wie sieht eine gesunde und artgerechte Hundeernährung aus?

Als Hundemama oder -papa liegt nicht wenig Verantwortung auf deinen Schultern. Dein Hund ist vollkommen auf dich angewiesen, ganz besonders, wenn es um seine tägliche Ernährung geht. Er kann sich seinen Speiseplan schließlich nicht selbst im Supermarkt zusammenstellen. Es ist also deine wichtigste Aufgabe, auf hervorragend abgestimmte und ausgeglichene Mahlzeiten zu achten.

Aber was essen Hunde denn nun von Natur aus? Obwohl sie vom Wolf abstammen, sind Hunde durch die jahrtausendelange Domestizierung keine reinen Fleischfresser (Karnivoren) mehr. Hunde sind heute anpassungsfähige Allesfresser (Omnivoren) mit einem starken Schwerpunkt auf fleischlicher Nahrung.

Hunde brauchen zwingend eine bedarfsdeckende Ernährung, die aus einem idealen Mix besteht:

  • Proteine (Eiweiße): Der wichtigste Baustein! Sie liefern die größte Energiezufuhr und werden zwingend für den Aufbau der Muskulatur, die Zellerneuerung und alle lebenswichtigen Körperfunktionen benötigt.

  • Fette und Öle: Sie sind der absolute Energieturbo und wichtig für die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen.

  • Kohlenhydrate: Als schnelle Energiequelle.

  • Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe: Das Fein-Tuning für starke Knochen, gute Augen und ein starkes Immunsystem.

Achtung: Alleinfutter vs. Ergänzungsfutter

Besonders achten solltest du auf die genaue Bezeichnung der Futterart auf der Verpackung. Damit dein Hund mit wirklich allen essenziellen Inhaltsstoffen versorgt wird, überprüfe, ob du ein Alleinfuttermittel oder ein Ergänzungsfuttermittel (wie z.B. reine Fleischdosen beim Barfen) verwendest. Bei Ergänzungsfutter musst du die fehlenden Mineralstoffe, Öle oder Kohlenhydrate unbedingt noch selbst hinzufügen, sonst droht eine gefährliche Mangelernährung!

HelloBello Gockelspeis Hundefutter mit Huhn

Die Angaben auf der Verpackung richtig lesen

Ein prüfender, kritischer Blick auf die Inhaltsstoffe des Hundefutters ist unglaublich wichtig. Die genaue Zusammensetzung sollte für den Verbraucher immer einfach ersichtlich sein. Das wird von großen Herstellern jedoch oft erschwert, indem sie Zutaten hinter schwammigen Begriffen verstecken.

Darauf musst du beim Kauf achten:

  • Wichtig ist beispielsweise, dass das Futter absolut keine undefinierbaren tierischen Nebenerzeugnisse (wie Federn oder Hufe) oder minderwertiges Tiermehl enthält.

  • Es sollten exakte Prozentangaben zum Fleischanteil und der Fleischsorte (z. B. 60 % Hühnermuskelfleisch) gemacht werden.

  • Du solltest deinem Vierbeiner niemals Mahlzeiten mit künstlichen Lebensmittelzusatzstoffen wie Geschmacksverstärkern, Lockstoffen, Zucker, künstlichen Konservierungs- und Farbstoffen verfüttern.

Eine exzellente und viel gesündere Alternative zu dem oft hochverarbeiteten, handelsüblichen Trocken- und Dosenfutter ist frisch gekochtes Hundefutter. Hier siehst du genau, was drin ist! Die Mahlzeiten enthalten durch die schonende Garung bei niedrigen Temperaturen wesentlich mehr natürliche Nährstoffe und können ideal auf die individuellen Bedürfnisse (Gewicht, Alter, Allergien) deines Hundes angepasst werden.

Was essen Hunde neben Fleisch? Darf mein Hund Obst oder Gemüse essen?

Wie bereits erwähnt: Wegen der langen Zusammenlebens mit dem Menschen können wir die Verdauung eines Hundes mit der eines wilden Wolfes nicht mehr gleichsetzen. Die Frage „ Was essen Hunde? “ lässt sich also wunderbar mit Obst und Gemüse ergänzen!

Der Darmtrakt des Hundes kann Nährstoffe nicht nur aus Fleisch assimilieren, sondern auch aus hochwertiger vegetarischer Kost. Obwohl bei manchen Sorten absolute Vorsicht geboten ist (dazu später mehr), freut sich der Darm deines Vierbeiners immer über einen gesunden vegetarischen Ausgleich voller Ballaststoffe.

Obst und Gemüse sind eine unverzichtbare Ergänzung im Futternapf. Sie enthalten lebenswichtige sekundäre Pflanzenstoffe, regenerieren die Zellen und stärken das Immunsystem.

So fütterst du Gemüse richtig:Hunde können die Zellwände von rohem Gemüse oft nicht gut aufspalten. Du setzt am besten auf einen schonend gekochten Gemüse- oder Fruchtbrei. Was Hunde nämlich nicht essen sollen, sind große, rohe Stücke, schwer verdauliche Kerne und Stängel. Diese bitte immer entfernen!

Diese Sorten sind besonders gesund:

  • Kürbis: Bietet sich sehr gut an, um Übergewicht zu vermeiden oder Gewicht schonend zu reduzieren. Er sättigt schnell und ist extrem magenschonend.

  • Karotten und Apfel: Sehr gut bekömmlich! Karotten unterstützen die Darmflora extrem gut, während Äpfel wichtige Vitamine liefern.

  • Rote Beete: Unterstützt die Nierenfunktion und fördert die Blutbildung.

Sind Kohlenhydrate, Getreide und Stärke schädlich?

Nein! Der in den letzten Jahren oftmals verbreitete Marketing-Mythos, dass jegliches Getreide dem Hund pauschal schadet, stimmt so nicht. Der Hauptbestandteil von Getreide ist das Kohlenhydrat Stärke. Es wird im Darmtrakt zu Zuckermolekülen zerkleinert und dient dem Hund (besonders bei aktiven Hunden) als rascher, wertvoller Energielieferant.

Wichtig ist nur: Das Getreide (wie Reis, Hirse oder Hafer) sollte niemals roh gefüttert werden, sondern immer schonend aufgekocht sein. Werden pflanzliche Proteine gefüttert, muss auf eine extrem hochwertige Qualität geachtet werden, da minderwertiges Protein zu starken Blähungen und Mundgeruch führt. Hinweis: Im Futter sollten Kohlenhydrate die 60-%-Marke nicht überschreiten, um Übergewicht zu vermeiden. Lies auch: Glutenfreies Hundefutter und was du darüber wissen solltest.


Sind Fette und Öle für meinen Hund gesund?

Ein absolutes Ja! Fette und Öle sind nicht nur Geschmacksträger, sondern existenziell für das gesunde Wachstum und die Regulierung der Hormone des Hundes. Sie erhöhen die Gehirnaktivität, sind wichtig für die Zellregenerierung und tragen maßgeblich zu einer glänzenden, dichten Fellpracht und einer gesunden Hautbarriere bei.

Ein riesiger Vorteil von hochwertigem Frischfutter ist die Nutzung bester Öle. Ein Bestandteil unserer HelloBello Mahlzeiten ist beispielsweise feinstes Hanföl oder Leinöl – beides sind extrem wertvolle Quellen von entzündungshemmenden Omega-3-Fettsäuren. Auch Lachsöl und Schwarzkümmelöl sind eine fantastische Ergänzung im Hundenapf.

Warnung: Was essen Hunde auf keinen Fall?

Leider wissen unsere Hunde nicht immer instinktiv, was gut für sie ist. Es gibt Lebensmittel in unserer Küche, die hochgradig giftig für sie sind. Von diesen Lebensmitteln sollte dein Hund zwingend die Pfoten lassen:

  • Weintrauben und Rosinen (Können zu akutem Nierenversagen führen!)

  • Schokolade und Kakao (Das enthaltene Theobromin ist lebensgefährlich)

  • Zwiebeln, Knoblauch und Lauch (Zerstören die roten Blutkörperchen)

  • Macadamianüsse und Bittermandeln

  • Xylit/Birkenzucker (Ein Süßstoff, der den Blutzucker lebensgefährlich abfallen lässt)

Ausführlichere Informationen zu diesem lebenswichtigen Thema findest du in unserem speziellen Ratgeber: Pfoten weg von giftigen Lebensmitteln!

Timing und Menge: Wann und wie viel soll ich füttern?

Wenn du dich fragst, wann die beste Zeit ist, deinen Hund zu füttern, kannst du dich an euren Gassigeh-Zeiten orientieren. Als Faustregel gilt: Füttere deinen Hund erst nach dem Spaziergang! Nach dem Fressen braucht der Hund zwingend Ruhe, um eine lebensgefährliche Magendrehung zu vermeiden.

Wie viel Futter braucht ein Hund? Das ist hochindividuell! Ein aufgeregter Junghund im Wachstum, eine trächtige Hündin oder ein agiler Arbeitshund verbrennen massiv viel Energie und benötigen mehr Futter. Ein gemütlicher Senior-Hund, der den Tag auf dem Sofa verbringt, benötigt deutlich weniger, um nicht fettleibig zu werden.

Oft verlangen Hunde größere Futtermengen, wenn das aktuelle Futter zu wenige Nährstoffe hat und der Körper im Mangel ist. Überprüfe in diesem Fall dringend die Qualität des Futters!

Bello's Tipp:

🐶 Füttere Frische und Gesundheit! Verabschiede dich von unklaren Etiketten und Tiermehl. Unser frisch gekochtes & individuell angepasstes HelloBello Hundefutter besteht zu 100 % aus Zutaten in echter Lebensmittelqualität

Unser HelloBello Fazit

Die scheinbar einfache Frage „Was essen Hunde? “ ist in Wahrheit ein spannendes, tiefes Thema. Ein Hund braucht eine perfekt ausbalancierte Mischung aus hochwertigem Muskelfleisch, gesunden Fetten, gut verdaulichen Kohlenhydraten sowie vitaminreichem Obst und Gemüse.

Beobachte deinen Hund genau – du kennst ihn am besten! Ein glänzendes Fell, ein normaler, geformter Kot und sprühende Lebensenergie sind die besten Indikatoren dafür, dass der Speiseplan deines Lieblings perfekt ist. Wir hoffen, wir konnten dir mit diesem Ratgeber viel Sicherheit für die nächste Fütterung geben.

Anita Lorber mit Hund

Anita Lorber

Lass uns die Rechnung für dich übernehmen! Bist du dir unsicher, wie viele Kalorien und Nährstoffe dein Hund wirklich braucht? Unser Futterrechner berechnet den Bedarf deines Hundes grammgenau!

Jetzt 30% Rabatt auf individuell angepasstes Frischfutter sichern!

Jetzt bestellen