Immer mehr Menschen machen Urlaub mit Hund, da sie ihre geliebten Vierbeiner in der schönsten Zeit des Jahres einfach nicht zu Hause oder in einer Hundepension lassen möchten. Ein Hund gehört für uns schließlich zur Familie!

Ganz egal, ob du mit deinem Hund einen abenteuerlichen Roadtrip ans Meer machen möchtest, eine ruhige Wanderung in den Bergen planst oder sogar eine Flugreise ins Ausland vorhast – mit der absolut richtigen Vorbereitung kann das Reisen mit deinem Vierbeiner zu einem unvergesslichen, stressfreien Erlebnis für euch beide werden.

In diesem ausführlichen Blogpost beantworten wir die 6 häufigsten und wichtigsten Fragen zum Thema Urlaub mit Hund. Wir helfen dir bei der Planung, zeigen dir die hundefreundlichsten Länder und verraten dir, wie du böse Überraschungen an der Grenze vermeidest.

Frage 1: Welche Reiseziele sind wirklich hundefreundlich?

Es gibt viele wunderschöne Städte und Regionen in Europa, die extrem hundefreundlich sind. Immer mehr Hotels, gemütliche Ferienhäuser und naturnahe Campingplätze erlauben Hunde nicht nur, sondern heißen sie herzlich willkommen und bieten oft sogar eine tolle Grundausstattung wie Hundebetten, Näpfe oder eigene kleine Gärten an.

Besonders beliebt und erwiesenermaßen hundefreundlich sind folgende Reiseziele für einen Urlaub mit Hund:


Deutschland (Heimaturlaub)

Deutschland ist bekannt für seine ausgeprägte Hundefreundlichkeit und bietet sich für kurze Anreisen perfekt an. In den meisten Städten gibt es riesige Hundefreilaufzonen und Parks. Die meisten Cafés und Restaurants sind extrem hundefreundlich und stellen unaufgefordert einen Wassernapf bereit. Von den endlosen Stränden an Nord- und Ostsee bis hin zu den malerischen Wanderwegen im Schwarzwald oder im Allgäu – Deutschland ist ein Paradies für Hunde.

Niederlande

Wenn du einen Urlaub mit Hund am Meer planst, sind die Niederlande (Holland) ein absolutes Traumziel! Das Land ist sehr hundefreundlich. In fast allen Restaurants und Strandpavillons sind unsere Hunde herzlich willkommen. Es gibt unzählige, breite Hundestrände. Im Sommer gelten an einigen Hauptstränden oft Leinenpflichten, aber es gibt fantastische, riesige Strandabschnitte, wo Hunde sogar ganzjährig komplett ohne Leine im Sand toben und im Meer baden dürfen.

Schweden

Schweden gilt unter Kennern als eines der hundefreundlichsten Länder der ganzen Welt. Es gibt endlose, atemberaubende Wanderwege durch Wälder und an Seen, auf denen unsere Vierbeiner die Natur erkunden können. Auch in Großstädten wie Stockholm und Göteborg findet man zahlreiche hundefreundliche Unterkünfte. Achtung: In Schweden herrscht ein sehr hohes Bewusstsein für die Natur, daher gilt im Sommer oft eine strikte Leinenpflicht im Wald, um Wildtiere zu schützen.

Dänemark

Auch unser Nachbar Dänemark gilt als extrem hundefreundliches Land. Es gibt traumhafte, oft fast menschenleere Strände und speziell eingezäunte "Hundeskove" (Hundewälder), in denen Hunde frei laufen dürfen.Wichtiger Hinweis für Dänemark: Informiere dich vorab zwingend über das dänische Hundegesetz! Bestimmte Hunderassen (sogenannte Listenhunde) dürfen absolut nicht nach Dänemark einreisen.

Frage 2: Welche Transportmöglichkeiten gibt es?

Die Wahl des richtigen Transportmittels ist essenziell für einen entspannten Start in den Urlaub mit Hund. Die bei weitem gängigste, flexibelste und für den Hund meist entspannteste Methode ist das Reisen mit dem eigenen Auto.

Im Auto kannst du die Pausen völlig flexibel einteilen, die Klimaanlage nach den Bedürfnissen deines Hundes regulieren und sein gewohntes Körbchen mitnehmen. Wichtig ist hier die absolute Sicherheit: Der Hund muss durch eine stabile, fest verbaute Transportbox im Kofferraum oder durch ein spezielles, Crash-getestetes Anschnallgeschirr auf der Rückbank gesichert sein.Achtung: Denke im Sommer immer an die Gefahr von Überhitzung! Lies auch: Hund und Hitze – ein gefährliches Duo.

Frage 3: Wie reisen Hunde am besten in der Bahn?

Eine Bahnfahrt kann sehr entspannt sein, erfordert aber Übung. In den meisten Zügen (wie der Deutschen Bahn) besteht für Hunde, die nicht in einer geschlossenen Transportbox reisen, eine strikte Leinen- und Maulkorbpflicht! Diesen Maulkorb musst du unbedingt Wochen vorher zu Hause positiv aufbauen.

Kleine Hunde (bis zur Größe einer Hauskatze) können oft kostenlos in einer Transporttasche reisen. Für größere Hunde musst du in der Regel ein separates Ticket (oft zum halben Preis) kaufen. Damit dein Hund nicht zusätzlichem, enormem Stress ausgesetzt ist, vermeide es unbedingt, zu den Stoßzeiten (Freitagnachmittag oder im Berufsverkehr) mit der vollen Bahn zu reisen.

Frage 4: Wie reisen Hunde im Flugzeug?

Das Reisen mit Hunden im Flugzeug bedeutet für das Tier enormen Stress und sollte extrem gut geplant oder, wenn möglich, vermieden werden. Jede Fluggesellschaft hat eigene, sehr strenge Regeln für den Urlaub mit Hund.

Kleine Hunde (meist bis zu einem Maximalgewicht von 6 bis 8 kg inklusive Tasche) dürfen oft in einer speziellen, weichen Transporttasche im Passagierraum (Kabine) mitfliegen. Sie dürfen die Tasche während des gesamten Fluges jedoch nicht verlassen!

Größere Hunde müssen zwingend in speziellen, flugtauglichen Transportboxen (IATA-Norm) im klimatisierten Frachtraum reisen. Dies kann für den Hund sehr beängstigend sein, da er von dir getrennt ist und lauten Geräuschen ausgesetzt ist. Melde deinen Hund immer extrem frühzeitig bei der Airline an, da die Plätze für Tiere pro Flug oft streng limitiert sind.

Frage 5: Welche Dokumente benötige ich für das Reisen mit Hund?

Bürokratie muss leider sein. Je nach Reiseziel können die erforderlichen Dokumente für deinen Vierbeiner stark variieren. Innerhalb der Europäischen Union (EU) ist die Regelung recht einheitlich. Du brauchst zwingend:

  1. Den blauen EU-Heimtierausweis (vom Tierarzt ausgestellt).

  2. Einen gültigen, intakten Mikrochip zur eindeutigen Identifikation.

  3. Eine gültige Tollwutimpfung (diese muss mindestens 21 Tage vor Grenzübertritt erfolgt sein!).

Achtung bei Reisen in den Süden oder nach Großbritannien: Einige Länder (wie z.B. Norwegen, Finnland oder UK) verlangen zusätzlich eine spezielle, tierärztlich dokumentierte Bandwurmbehandlung (Echinococcus), die exakt 24 bis 120 Stunden vor der Einreise durchgeführt werden muss. Informiere dich immer Monate vorher auf der Seite des Auswärtigen Amtes!

Frage 6: Wie minimiere ich den Stress für meinen Hund?

Ein Urlaub mit Hund soll Erholung sein. Um Stress zu vermeiden, beginnt die Arbeit lange vor der Abreise.

  • Reisekrankheit vorbeugen: Wenn dein Hund beim Autofahren spucken muss, gewöhne ihn wochenlang in kleinsten, positiven Schritten an das Auto. Dein Tierarzt kann im Notfall auch milde Medikamente gegen Reiseübelkeit verschreiben.

  • Die gewohnte Umgebung mitnehmen: Hunde lieben ihre Routinen. Nimm unbedingt sein eigenes, ungewaschenes Körbchen, seine Lieblingsdecke und sein Lieblingsspielzeug mit in die Ferienwohnung. Der vertraute Geruch gibt ihm sofort Sicherheit in der fremden Umgebung.

  • Vorsicht beim Futterwechsel: Der Stress der Reise schlägt oft auf den Magen. Kaufe im Ausland nicht plötzlich ein völlig fremdes Futter! Das führt fast immer zu starkem Durchfall, was den Urlaub ruiniert. Nimm ausreichend von seinem gewohnten Futter mit.

Unser HelloBello Fazit: Gute Reise!

Ein Urlaub mit Hund schweißt euch als Team noch enger zusammen und schafft unvergessliche Erinnerungen! Wenn du das Reiseziel mit Bedacht auswählst, die Transportbox frühzeitig positiv aufbaust und die Einreisebestimmungen beachtest, steht einem fantastischen Roadtrip ans Meer oder in die Berge nichts mehr im Wege.

Vergiss nicht, dein hochverdauliches, frisch gekochtes Futter von HelloBello einzupacken (oder direkt an den Urlaubsort schicken zu lassen), damit dein Liebling jeden Urlaubstag voller Energie und mit einem glücklichen Bauch genießen kann. Wir wünschen euch eine erholsame, sonnige und stressfreie Auszeit!

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