Sommer mit Hund klingt nach langen Spaziergängen, Gartenzeit, Badesee und kleinen Abenteuern. Für die Pfoten bedeutet Sommer aber auch: heiße Böden, trockene Ballen, Grannen, kleine Schnitte und manchmal ganz schön viel Belastung.

Hundepfoten sind robust. Die Ballen federn Schritte ab, schützen vor Schmutz und geben Halt auf unterschiedlichen Untergründen. Trotzdem sind sie keine Hitzeschutz-Schuhe. Gerade in der warmen Jahreszeit können kleine Reizungen schnell schmerzhaft werden, wenn du sie zu spät bemerkst.

Die gute Nachricht: Mit einer einfachen Pfotenpflege-Routine erkennst du viele Probleme früh. In diesem Ratgeber erfährst du, worauf du im Sommer achten solltest, wann heißer Asphalt gefährlich wird, wie du Grannen erkennst, was bei kleinen Verletzungen hilft und wann du besser direkt zur Tierärztin oder zum Tierarzt gehst.

Warum Pfotenpflege auch im Sommer wichtig ist

Viele denken bei Pfotenpflege zuerst an Winter, Streusalz und Eis. Verständlich. Aber auch der Sommer kann Hundepfoten stark beanspruchen. Asphalt und Pflaster speichern Hitze, trockene Wege machen Ballen rau, Gräser bilden Grannen und nach dem Baden ist die Haut zwischen den Zehen oft weicher und empfindlicher.

Dazu kommt: Hunde zeigen Pfotenprobleme nicht immer sofort deutlich. Manche laufen weiter, obwohl ein Steinchen zwischen den Zehen steckt. Andere lecken erst abends auffällig an einer Pfote. Genau deshalb ist die regelmäßige Kontrolle so wichtig.

Bello's Fakt:

Hundeballen bestehen aus spezialisierter Haut. Sie sind dicker und widerstandsfähiger als normale Haut, aber sie können trotzdem verbrennen, einreißen, aufweichen oder sich entzünden. Robust heißt also nicht unverwundbar.

Pfotenpflege Dackel

Sommerliche Gefahren für Hundepfoten auf einen Blick

Gefahr

Was passieren kann

Typische Warnzeichen

Was du tun solltest

Heißer Asphalt

Ballen können schmerzen, gereizt werden oder verbrennen.

Humpeln, Pfote hochziehen, Lecken, Rötung, Blasen.

Untergrund testen, Schatten und Wiese wählen, Morgen oder Abend nutzen.

Grannen

Grannen können sich zwischen den Zehen festsetzen und ins Gewebe wandern.

Plötzliches Lecken, Humpeln, Schwellung, kleine Einstichstelle.

Nicht tief herumstochern. Bei Verdacht tierärztlich abklären.

Wasser und Feuchtigkeit

Aufgeweichte Haut wird empfindlicher und verletzungsanfälliger.

Rötung, Reibung, unangenehmer Geruch, Lecken.

Pfoten nach dem Baden gut trocknen, besonders zwischen den Zehen.

Trockene Ballen

Risse, Schuppen, harte Stellen und Schmerz beim Gehen.

Raue Ballen, kleine Einrisse, Empfindlichkeit.

Sanft pflegen, bei tiefen Rissen oder Blutung Tierarztpraxis kontaktieren.

Zu lange Krallen

Fehlbelastung der Zehen, Einreißen oder Einwachsen.

Klicken am Boden, veränderte Pfotenstellung, Schonhaltung.

Regelmäßig kontrollieren und bei Unsicherheit fachlich kürzen lassen.

Heißer Asphalt: Die unterschätzte Gefahr

Die Luft fühlt sich vielleicht noch angenehm an, der Boden kann aber längst zu heiß sein. Besonders dunkler Asphalt und Pflaster speichern Sonnenwärme. Der Royal Kennel Club weist darauf hin, dass Asphalt und Gehwege an sonnigen Tagen deutlich heißer werden können als die Lufttemperatur und Schmerzen oder Verbrennungen an Hundepfoten verursachen können (The Royal Kennel Club, n.d.).

Das Problem: Dein Hund läuft barfuß. Was für dich mit Schuhen noch okay wirkt, kann für seine Ballen schon unangenehm oder gefährlich sein.

Die 7-Sekunden-Regel

Lege deinen Handrücken oder deine Handfläche für sieben Sekunden auf den Boden. Wenn du die Hitze nicht aushältst, ist der Untergrund auch für deinen Hund zu heiß. Dann gilt: keine Diskussion, sondern Route ändern.

  • Auf Wiese, Waldwege oder schattige Routen ausweichen.
  • Spaziergänge in die frühen Morgenstunden oder auf den späten Abend legen.
  • Mittagshitze vermeiden, besonders bei alten Hunden, Welpen und kurzschnäuzigen Rassen.
  • Bei längeren Wegen Pfotenschuhe nur verwenden, wenn dein Hund daran gewöhnt ist und sie gut sitzen.

Wichtig!

Wenn dein Hund plötzlich humpelt, die Pfoten stark leckt, die Ballen rot, geschwollen, blasig oder verfärbt wirken, geh bitte von einer möglichen Verbrennung aus. Kühle die Pfote mit lauwarmem bis kühlem Wasser und kontaktiere eine Tierarztpraxis. Schwere Verbrennungen müssen tierärztlich behandelt werden (VCA Animal Hospitals, 2024).

Grannen: Kleine Pflanzenteile, großes Problem

Grannen sind borstenartige Samenstände von Gräsern. Sie sehen harmlos aus, haben aber oft kleine Widerhaken. Genau diese Widerhaken machen sie so unangenehm: Sie können sich im Fell verhaken, zwischen die Zehen rutschen und sich in die Haut bohren.

Eine systematische Übersichtsarbeit beschreibt, dass wandernde Grannen bei Hunden und Katzen in verschiedene Gewebe und Körperhöhlen eindringen können. Durch ihre spindelförmige Struktur und rückwärts gerichtete Widerhaken bewegen sie sich häufig nur in eine Richtung: tiefer hinein (Caivano et al., 2023).

Warnsignale für eine Granne in der Pfote

  • plötzliches Humpeln nach dem Spaziergang
  • intensives Lecken oder Knabbern an einer Pfote
  • Schwellung zwischen den Zehen
  • kleine Einstichstelle oder nässende Stelle
  • Eiter, unangenehmer Geruch oder starke Berührungsempfindlichkeit

Bello's Tipp:

Kontrolliere nach Spaziergängen durch hohe Wiesen immer die Zehenzwischenräume. Wenn du eine Granne nur oberflächlich siehst, kannst du sie vorsichtig entfernen. Wenn sie bereits in der Haut steckt oder die Stelle geschwollen ist, bitte nicht herumdrücken oder tief mit einer Pinzette suchen. Das gehört tierärztlich abgeklärt.

Grannen im Hundefell

Wasser, Baden und aufgeweichte Ballen

Baden, Planschen und nasse Wiesen gehören für viele Hunde zum Sommer. Für die Pfoten kann dauerhafte Feuchtigkeit aber ein Problem werden. Wenn Ballenhaut und Zehenzwischenräume lange nass bleiben, wird die Haut weicher. Dadurch können Reibung, kleine Abschürfungen und Fremdkörper schneller Probleme machen.

Das heißt nicht, dass dein Hund nicht baden darf. Es heißt nur: Nach dem Baden kurz abtrocknen. Besonders zwischen den Zehen.

Nach dem Baden wichtig

  • Pfoten mit einem sauberen Handtuch trocknen.
  • Zehenzwischenräume kurz ansehen.
  • Sand, kleine Steine und Pflanzenteile entfernen.
  • Nach längeren Badeausflügen auf Reibung und Rötung achten.
  • Bei starkem Geruch, Juckreiz oder nässenden Stellen Tierarztpraxis kontaktieren.

Trockene Ballen richtig pflegen

Gesunde Ballen fühlen sich fest, aber elastisch an. Sie dürfen etwas rau sein. Problematisch wird es, wenn sie sehr trocken, schuppig, rissig oder schmerzhaft werden.

Eine hundetaugliche Ballensalbe kann helfen, die Haut geschmeidig zu halten. Wichtig ist: weniger ist oft mehr. Trage die Pflege dünn auf die saubere, trockene Haut auf und lenke deinen Hund danach kurz ab, damit nicht sofort alles abgeleckt wird.

Wann Ballenpflege sinnvoll ist

  • raue, trockene Oberfläche
  • kleine oberflächliche Einrisse
  • verhärtete Bereiche
  • mehr Lecken an den Pfoten
  • Empfindlichkeit nach langen Spaziergängen

Krallen kontrollieren: Warum Länge und Stellung wichtig sind

Zur Pfotenpflege gehört auch die Kontrolle der Krallen. Zu lange Krallen können die Stellung der Zehen verändern und dadurch Gelenke, Sehnen und Bänder ungünstig belasten. Außerdem steigt das Risiko, dass eine Kralle hängen bleibt oder einreißt.

Besonders Wolfskrallen und Daumenkrallen nutzen sich beim Laufen kaum ab. Sie sollten regelmäßig kontrolliert werden, damit sie nicht einwachsen.

Woran du zu lange Krallen erkennst

  • Die Krallen klicken deutlich auf glattem Boden.
  • Die Kralle berührt im Stand den Boden und drückt den Zeh leicht hoch.
  • Dein Hund stellt die Pfote schräg oder entlastet einzelne Zehen.
  • Die Wolfskralle kringelt sich Richtung Haut.

Bello's Tipp

Wenn dein Hund Krallenschneiden unangenehm findet, übe langsam und mit Belohnung. Manchmal ist regelmäßiges Feilen besser akzeptiert als Schneiden. Wenn du unsicher bist, lass dir die richtige Länge einmal in der Tierarztpraxis oder beim Hundefriseur zeigen.

Hund bei Krallenkontrolle

Die Pfotenpflege-Routine nach dem Spaziergang

Eine gute Sommer-Routine muss nicht kompliziert sein. Eine Minute reicht oft, wenn du weißt, worauf du achten musst.

1. Pfote anheben und Ballen ansehen: Sind Rötungen, Risse, Schwellungen oder Fremdkörper sichtbar?

2. Zehenzwischenräume kontrollieren: Hier sitzen Grannen, kleine Steine, Dornen oder Zecken besonders gerne.

3. Krallen kurz checken: Sind sie eingerissen, zu lang oder steht eine Kralle ungewöhnlich?

4. Bei Bedarf reinigen: Lauwarmes Wasser reicht oft. Danach gut trocknen.

5. Verhalten beobachten: Leckt dein Hund auffällig, humpelt er oder zieht er eine Pfote hoch? Dann genauer hinschauen.

Bello's Tipp:

Mach den Pfoten-Check zu einem kleinen Ritual nach dem Spaziergang. Mit Ruhe, Lob und einer kleinen Belohnung wird die Kontrolle für deinen Hund viel angenehmer.

Erste Hilfe bei kleinen Pfotenverletzungen

Kleine oberflächliche Verletzungen können zunächst zu Hause versorgt werden. Wichtig ist aber: Pfoten tragen Gewicht, kommen ständig mit Boden, Schmutz und Feuchtigkeit in Kontakt und heilen deshalb oft langsamer als andere Hautstellen.

Die Merck Veterinary Manual Empfehlung zur Wundversorgung beschreibt Reinigung bzw. Spülung als wichtigen ersten Schritt, um Schmutz und Bakterien aus der Wunde zu entfernen (Textor, 2025). Bei Pfotenverletzungen ist außerdem wichtig, den Verband trocken zu halten und engmaschig zu kontrollieren (VCA Animal Hospitals, 2024).

Schritt 1: Reinigen

  • Lose Verschmutzungen vorsichtig entfernen.
  • Mit sauberem Wasser oder steriler Kochsalzlösung spülen.
  • Nicht grob reiben und keine tief steckenden Fremdkörper herausziehen.

Schritt 2: Schützen

  • Bei kleinen oberflächlichen Stellen eine sterile, nicht klebende Wundauflage verwenden.
  • Wenn du bandagierst, immer gut polstern und nicht zu eng wickeln.
  • Wenn möglich Zehen sichtbar lassen, damit du Schwellung oder Kälte bemerkst.
  • Verband trocken halten und wechseln, wenn er nass oder schmutzig wird.

Schritt 3: Tierärztlich abklären

  • tiefe Wunde oder klaffender Schnitt
  • anhaltende Blutung
  • starke Schmerzen oder Lahmheit
  • Verdacht auf Granne, Glas oder anderen Fremdkörper
  • Schwellung, Eiter, unangenehmer Geruch oder Fieber
  • Ballen wirkt verbrannt, verfärbt oder Gewebe liegt frei

Wichtig!

Wenn du dir beim Verband unsicher bist, lege lieber keinen festen Verband an. Ein zu enger Verband kann die Durchblutung stören. Für den Weg zur Tierarztpraxis reicht oft eine lockere, saubere Abdeckung als Schutz.

Trockene Ballen beim Hund: Kann Ernährung unterstützen?

Pfotenpflege passiert im Sommer zuerst von außen: heiße Böden meiden, Pfoten kontrollieren, Zehenzwischenräume prüfen, Ballen sauber halten und Grannen rechtzeitig entfernen. Trotzdem spielt auch die Ernährung eine Rolle. Denn Haut, Fell und Ballen brauchen eine zuverlässige Versorgung mit hochwertigen Proteinen, Fettsäuren, Vitaminen und Mineralstoffen.

Wichtig ist dabei: Futter ersetzt keine Pfotenpflege und keine tierärztliche Abklärung. Wenn dein Hund ständig an den Pfoten leckt, trockene oder rissige Ballen hat, sich wund läuft oder immer wieder Hautprobleme zeigt, sollte eine Tierärztin oder ein Tierarzt draufschauen. Dahinter können Fremdkörper, Allergien, Hautentzündungen oder Unverträglichkeiten stecken.

Ein vollwertiges Futter kann aber helfen, Haut und Fell langfristig gut zu versorgen. Genau deshalb werden die Mahlzeiten bei HelloBello individuell auf deinen Hund abgestimmt: passend zu Alter, Gewicht, Aktivität und Bedürfnissen. So bekommt deine Fellnase nicht einfach irgendeine Portion, sondern einen Speiseplan, der wirklich zu ihr passt.

Wichtig!

Wenn trockene Ballen gemeinsam mit Juckreiz, stumpfem Fell oder häufigem Pfotenlecken auftreten, lohnt sich ein genauer Blick auf Pflege, Umgebung und Fütterung.

Hundefutter Bello

FAQ: Pfotenpflege Hund Sommer

Wie oft sollte ich die Pfoten meines Hundes im Sommer kontrollieren?

Am besten nach jedem längeren Spaziergang und immer nach Wegen durch hohe Wiesen, Wald, Schotter, Sand oder nach dem Baden. Der Check dauert nur kurz, kann aber Grannen, kleine Verletzungen und Reizungen früh sichtbar machen.

Ab wann ist Asphalt für Hundepfoten zu heiß?

Verlass dich nicht nur auf die Lufttemperatur. Teste den Boden mit der 7-Sekunden-Regel: Wenn du deine Hand nicht sieben Sekunden auf dem Boden halten kannst, ist er für Hundepfoten zu heiß.

Was tun, wenn mein Hund sich die Pfote verbrannt hat?

Geh sofort vom heißen Untergrund weg, kühle die Pfote mit lauwarmem bis kühlem Wasser und kontaktiere eine Tierarztpraxis. Bei Blasen, Verfärbungen, starken Schmerzen oder freiliegendem Gewebe ist tierärztliche Hilfe dringend nötig.

Wie erkenne ich eine Granne in der Hundepfote?

Typisch sind plötzliches Humpeln, starkes Lecken, Schwellung zwischen den Zehen, eine kleine Einstichstelle oder nässende Stellen. Wenn du eine Granne vermutest und sie nicht oberflächlich entfernen kannst, bitte tierärztlich abklären lassen.

Darf ich Ballensalbe jeden Tag verwenden?

Bei trockenen Ballen kann eine hundetaugliche Ballensalbe sinnvoll sein. Trage sie dünn auf saubere, trockene Ballen auf. Bei tiefen Rissen, Blutung oder starker Entzündung bitte nicht selbst herumcremen, sondern Tierarztpraxis kontaktieren.

Warum leckt mein Hund im Sommer ständig an den Pfoten?

Das kann viele Gründe haben: Grannen, kleine Verletzungen, trockene Haut, Allergien, Pilze, Bakterien, Parasiten oder Reizung durch Feuchtigkeit. Wenn das Lecken anhält oder die Pfote gerötet ist, bitte abklären lassen.

Sind Hundeschuhe im Sommer sinnvoll?

Sie können auf sehr heißem oder rauem Untergrund schützen, müssen aber gut passen und vorher trainiert werden. Für normale Spaziergänge sind Schatten, Wiese und kühlere Tageszeiten oft die bessere Lösung.

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Fazit: Ein kurzer Pfoten-Check macht den Sommer entspannter

Hundepfoten sind erstaunlich robust, aber der Sommer fordert sie ganz schön heraus. Hitze, Grannen, trockene Wege, Wasser und kleine Verletzungen sind keine Seltenheit. Zum Glück brauchst du keine komplizierte Pflegeroutine. Ein kurzer Blick nach dem Spaziergang reicht oft schon.

Kontrolliere Ballen, Zehenzwischenräume und Krallen regelmäßig. Meide heißen Asphalt, trockne Pfoten nach dem Baden gut ab und nimm Warnsignale wie Humpeln, Schwellungen oder starkes Lecken ernst. So bleibt dein Hund pfotenfit durch den Sommer und ihr könnt eure gemeinsame Zeit draußen entspannter genießen.

 Dr. Eva Schmal-Filius

Dr. Eva Schmal-Filius

Quellen:

Caivano, D., Corda, F., Corda, A., Moretti, G., & Bufalari, A. (2023). Application of ultrasound in detecting and removing migrating grass awns in dogs and cats: A systematic review. Animals, 13(13), 2071. https://doi.org/10.3390/ani13132071

FEDIAF. (2025). Nutritional guidelines for complete and complementary pet food for cats and dogs. European Pet Food Industry Federation. https://europeanpetfood.org/self-regulation/nutritional-guidelines/

Hall, E. J., Carter, A. J., Bradbury, J., Beard, S., Gilbert, S., Barfield, D., & O’Neill, D. G. (2023). Cooling methods used to manage heat-related illness in dogs presented to primary care veterinary practices during 2016-2018 in the UK. Veterinary Sciences, 10(7), 465. https://doi.org/10.3390/vetsci10070465

Textor, J. (2025). Wound management. Merck Veterinary Manual. https://www.merckvetmanual.com/special-pet-topics/emergencies/wound-management

The Royal Kennel Club. (n.d.). Hot pavements. https://www.royalkennelclub.com/health-and-dog-care/health-dog-care/health/health-and-care/a-z-of-health-and-care-issues/hot-pavements/

VCA Animal Hospitals. (2024). First aid for torn or injured foot pads in dogs. https://vcahospitals.com/know-your-pet/first-aid-for-torn-or-injured-foot-pads-in-dogs